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1. Frauen


Spielberichte

9. Spieltag

 

HSG Weißeritztal : Radebeuler HV     27:23 (14:11)

 

Am Samstag stand das nächste Spitzenduell in der Frauen Bezirksliga-Mitte an: Es standen sich der Zweitplatzierte, die HSG Weißeritztal, und der mit einem Punkt dahinter liegende Radebeuler HV in der Wilsdruffer Saubachtalhalle gegenüber. Wie erwartet, wurde es ein spannender und intensiver Schlagabtausch beider Teams. Beim Endstand von 27:23 (14:11) blieben dann aber beide Punkte bei den Gastgeberinnen aus Wilsdruff, Freital und Hartha, die damit den zweiten Tabellenplatz verteidigten.


Zu Beginn der Partie starteten die Hausherrinnen scheinbar so, als wenn sie kein Zielwasser getrunken hatten. Bis auf einen Kontertreffer vergaben sie zahlreiche Einwurfmöglickeiten, darunter sogar zwei Strafwürfe. Daraus resultierte natürlich ein klarer Rückstand (1:4). Ab der zehnten Minute schienen sich die Handballdamen der Spielgemeinschaft langsam zu fangen, durch zwei schnelle Kontertore von Nicole Horn und Annelie Stange war der Anschluss wieder hergestellt – 3:4. Dennoch war Trainer Michael Kühn noch nicht zufrieden und versuchte, seine Damen in der Auszeit nochmals besser einzustellen. Allerdings blieb die Radebeuler Sieben im Angriff erst einmal effektiver und setzte sich erneut auf 8:5 etwas ab. Aber die HSG Weißeritztal kam erneut durch je zwei Treffer von Annelie Stange und Nicole Horn wieder heran, sie glich sogar beim 8:8 erstmals aus. Zum Ende der ersten Halbzeit konnten die Gastgeberinnen ihre Angriffe besser gestalten, vor allem die Fehlwurfquote war in dieser Phase viel niedriger als zuvor. Somit gelang dann auch die Übernahme der Führung beim 10:9. Der Vorsprung konnte durch weitere Treffer von Anne Ludewig, Marion Geidel und Manja Schulze auf 14:11 bis zum Seitenwechsel ausgebaut werden.


Die zweite Hälfte startete bei beiden Teams etwas schwerfällig, die Angriffsreihen hatten so ihre Not. Nach acht Minuten stand es (gerade einmal) 16:13. Die Gastgeberinnen konnten ihren Vorsprung in der Folge bis zur 45. Minute noch etwas ausbauen – 20:15. Aber der anschließende Treffer von Manja Schulze zum 21:16 war dann lange der letzte für die HSG. Der Faden schien in dieser Phase vollends gerissen. Der Radebeuler HV kam Tor um Tor heran und wieder zurück ins Spiel, schafften den Anschluss zum 20:21. Die Spannung in der Halle stieg somit zusehends. Die Auszeit von der Weißeritztaler Bank war nun umso dringlicher. Nachdem anschließend tatsächlich der Ausgleich durch die Gäste markiert wurde, wachten die Einheimischen endgültig - und endlich - auf. Annelie Stange und die wieder genesene Mandy Ulbricht durchbrachen die Torflaute und warfen erneut einen Zweitorevorsprung heraus – 23:21. Als dann Sophia Manthey auch noch einen Strafwurf parierte und die HSG einen weiteren Treffer nachlegen konnte, hatten nun die angereisten Radebeuler Spielerinnen dem wieder erwachten Siegeswillen der HSGW nichts mehr entgegen zu setzen. In den letzten fünf Minuten ließen sich die Weißeritztaler Damen, die toll von den Fans in der Halle unterstützt wurden, den Sieg nun nicht mehr nehmen. Lilly Lützner und Manja Schulze machten dann mit den letzten Toren in einer kämpferischen Partie den 27:23-Endstand perfekt. Auch wenn nicht alles zur Zufriedenheit rund lief, stimmten vor allem die Einstellung und der Teamgeist bei die Spielgemeinschaft Weißeritztal. Alle Spielerinnen trugen zum siebten Punktspielsieg ihren Anteil bei, konnten auch mindestens ein Tor beisteuern. Eine starke Partie zeigte dabei Annelie Stange, die mit sechs Treffern und vielen Ballgewinnen in der Abwehr ihr Team stets nach vorne antrieb.

(dk)

 

HSGW mit: Katja Hofmann, Sophia Manthey (beide Tor); Doreén Klein (1), Anne Ludewig (3/2), Alexandra Horn (1), Nicole Horn (4), Annelie Stange (6), Lilly Lützner (3/1), Mandy Ulbricht (1), Lena Karisch (1), Manja Schulze (6), Marion Geidel (1);

Michael Kühn (Trainer), Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV)