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9. Spieltag

 

SSV Heidenau II : HSG Weißeritztal I     35:40 (20:21)

  

Am vergangenen Samstag, den 22.11.2025, reisten die Weißeritztaler Mädels zum nächsten Auswärtsspiel nach Heidenau – zum derzeitigen Tabellenführer der Regionsoberliga. Die Aufgabe war klar: Wer hier etwas holen wollte, musste nahezu fehlerfrei spielen. Zusätzlich wuchs die Herausforderung, da zuvor bereits die zweite Mannschaft der HSG gegen die dritte Vertretung des SSV Heidenau angetreten war. Viele unserer jungen Spielerinnen unterstützten danach noch die erste Mannschaft – und hatten somit schon einiges in den Knochen. Die Vorfreude auf ein intensives Spiel war dennoch ungebrochen.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an unsere jungen Spielerinnen – auf euch ist immer Verlass!

Den Auftakt in ein torreiches Spektakel setzte Elina Kurze mit dem 0:1. Was folgte, war ein offener Schlagabtausch, ein Kopf-an-Kopf-Rennen ohne Pause. Keine Mannschaft konnte sich mit mehr als zwei Treffern absetzen. Die HSG überzeugte mit starken Offensivaktionen, wenigen technischen Fehlern und hoher Abschlussqualität. Auch Heidenau zeigte einen attraktiven Handball und nutzte jeden seltenen Fehler der HSG eiskalt aus, setzte zum Tempogegenstoß an und zeigte, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Doch die Weißeritztalerinnen ließen sich nicht abschütteln. In den Schlussekunden der ersten Halbzeit netzte Manja Schulze, die sich in diesem Spiel zur echten Geheimwaffe in Sachen Treffsicherheit entpuppte, zum 20:21 ein sorgte damit für ein psychologisch wichtiges Tor.

Das Trainerteam um Michael Kühn und Simone Hoffmann zeigte sich in der Pause hochzufrieden mit der Leistung der Mannschaft. Die klare Botschaft lautete: weiter konzentriert bleiben, die niedrige Fehlerquote beibehalten, aus einer sicheren Abwehr heraus mutig nach vorn spielen und sich zwei Punkte in Heidenau schnappen.

Die Worte der Trainer fruchteten sofort. Die Abwehr agierte kompakt, verschob klug und zwang Heidenau zu Fehlern, die die Weißeritztalerinnen nun für sich nutzten und durch schnelles und zielstrebiges Passspiel den Ball im Heidenauer Tor ein ums andere Mal unterbringen konnten. Die HSG riss das Spiel mit einem fulminanten Lauf an sich, setzte sich um ganze sieben Tore ab, sodass auf der Hallenanzeige in der 41. Spielminute ein Stand von 22:29 zu bestaunen war. Ja – da musste man schon zweimal hinschauen, denn plötzlich war der Sieg beim Tabellenführer greifbar nah – und absolut verdient.
Jetzt hieß es: weiter konzentriert und ruhig bleiben. Diese Ruhe verlieh niemand so sehr wie Spielmacherin Annelie Stange, die mit Übersicht, Struktur, cleveren Pässen und dem nötigen Verhältnis von Ruhe und Tempo das Spiel lenkte. Die Weißeritztalerinnen spielten ihren Stiefel weiter herunter, hielten den Vorsprung souverän und ließen keinen Zweifel daran, wer heute die zwei Punkte verdient mit nach Hause nehmen würde. Als Kirsche auf der Torte erzielte die HSG sogar den 40. Treffer, den man beim Tabellenführer wohl nicht alle Tage erreicht. Heidenau hielt mit 35 Treffern dagegen – doch an diesem Tag hatte Weißeritztal einfach die Nase vorn.

Strahlende Gesichter, jubelnde mitgereiste Fans und eine Mannschaft, die wusste, dass sie sich heute für ihren Einsatz belohnt hatte. 35:40 – ein Ergebnis, das Eindruck macht, Selbstvertrauen schenkt und Lust auf die kommenden Aufgaben weckt.
Weiter so, Mädels! So macht Handball Freude – beim Zuschauen und erst recht beim Spielen.

Am kommenden Samstag, den 29.11.2025, wird um 13:00 Uhr das nächste Auswärtsspiel gegen die zweite Vertretung der SG Klotzsche angepfiffen, bei dem mit Sicherheit wieder mit viel Spannung zu rechnen sein wird. Wir freuen uns auf eure Unterstützung!

Auf euch, auf uns, wir stoßen an – und sehen uns in Klotzsche dann! HSGW olé!
 

 

HSGW mit: Katja Hofmann (Tor), Josie Groß (Tor); Elina Häsler, Helene Mühle (2), Hannah Schenk, Helene Sauer, Nicole Horn (6), Annelie Stange (5), Maxi Baumgart (6), Elina Kurze (2), Carolin Golenia (4), Anja Braune (1), Manja Schulze (14/3), Marion Geidel;

Jörg Ulke (MV), Michael Kühn (TR), Simone Hoffmann (TR), Mandy Ulbricht (Off.), Alexandra Horn (Off.)