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8. Spieltag

 

SHV Oschatz : HSG Weißeritztal I     27:29 (13:15)

  

Am vergangenen Wochenende reisten die Damen der HSG Weißeritztal I zahlreich und hochmotiviert zum SHV Oschatz, um dort die nächsten zwei Punkte einzufahren. Schon im Vorfeld war klar, dass dieses Spiel kein Selbstläufer werden würde – schließlich hatte Oschatz in der Woche zuvor gegen den aktuellen Tabellenführer SSV Heidenau ein Unentschieden erkämpft. Dennoch startete die HSG mit klarer Siegermentalität in die Partie.

Maxi Baumgarth eröffnete das Spiel mit dem 0:1 und brachte ihre Mannschaft damit früh in Führung. Schon in den ersten Minuten aber wurde deutlich, dass dieses Spiel ein echtes Wechselbad der Gefühle werden sollte. Für die treu mitgereisten Fans bot sich ein Handballspiel, das sowohl schöne Spielzüge als auch (leider zu viele) ärgerliche technische Fehler bereithielt. Oftmals scheiterte die HSG zudem trotz sehr gut herausgespielter Torchancen an der Torhüterin des SHV Oschatz. In der Abwehr präsentierte sich Weißeritztal kämpferisch, hatte jedoch in einigen Situationen schlichtweg Pech – Bälle, die eigentlich sicher schienen, fanden doch noch ihren Weg ins eigene Tor. Beide Mannschaften kämpften auf rutschigem Hallenboden um jeden Ball, sodass sich ein ausgeglichenes und intensives Spiel entwickelte. Die kämpferische Leistung der HSG zahlte sich insofern aus, dass man mit einer 2-Tore-Führung und damit dem Stand von 13:15 in die Halbzeitpause ging.

Trainer Michael Kühn fand in der Kabine deutliche Worte, die in dieser Saison bereits sehr oft ausgesprochen wurden: weniger technische Fehler, weniger Fehlwürfe, dafür mehr Konsequenz im Abschluss – so lautete die klare Devise für die zweite Halbzeit. 

Doch die Umsetzung gestaltete sich schwierig. Die Partie blieb umkämpft, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Besonders erfreulich war es aber, dass Katja Hofmann im Tor der HSG immer besser ins Spiel fand und in wichtigen Momenten starke Bälle hielt, die ihrer Mannschaft wertvolle Sicherheit gaben.
In den letzten Minuten wurde es dann noch einmal richtig dramatisch. Ein HSG-Treffer fand zunächst keinen Weg auf die Hallenanzeige – entsprechend zeigte diese ein 27:28 statt des tatsächlichen 27:29 an. Oschatz witterte dadurch seine Chance, stellte auf Manndeckung um und erkämpfte sich knapp 15 Sekunden vor Schluss sogar noch einmal den Ball. Doch die HSG-Abwehr zeigte Herz, hielt stand und ließ kein weiteres Tor mehr zu. Nach Abpfiff wurde das Ergebnis schließlich korrigiert: Endstand 27:29 – Sieg für die HSG Weißeritztal I!

Was für ein Handballkrimi am Samstagnachmittag, bei dem auf der Tribüne sowie der Trainerbank sicherlich das ein oder andere Nervenkostüm gelitten hat.

Nun gilt der volle Fokus dem kommenden Spiel: Am 22.11.2025 um 15:00 Uhr trifft die HSG Weißeritztal I auf den SSV Heidenau, den aktuellen Tabellenführer. Auch dort will man nichts anderes als zwei Punkte mitnehmen. Dafür braucht das Team wieder die lautstarke Unterstützung seiner Fans – also kommt vorbei und bringt die Halle in Heidenau zum Beben! 

Mit unserem Spielwitz und eurem Radau - Alle zusammen nach Heidenau! – HSGW olé!
 

 

HSGW mit: Katja Hofmann (Tor), Josie Groß (Tor); Elina Häsler, Helene Mühle (1), Hannah Schenk, Lucy Tlusty, Nicole Horn (3), Annelie Stange (7), Maxi Baumgarth (4/2), Elina Kurze (3), Carolin Golenia (4), Olivia Prüfer, Manja Schulze (7/2);

Jörg Ulke (MV), Michael Kühn (TR), Simone Hoffmann (TR), Mandy Ulbricht (Off.), Alexandra Horn (Off.)