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Spielberichte

8. Spieltag

 

HSG Weißeritztal : MSV Dresden     25:22 (14:11)

 

Am Samstagnachmittag bestritt die HSG Weißeritztal ihr achtes Spiel der Hinrunde gegen den MSV Dresden. Ein unbekannter Gegner, welcher bislang nur eines seiner Spiele aus der Hand gegeben hatte. Davon wollte sich die HSG jedoch nicht beeindrucken lassen. Mit der Unterstützung der treuen Fans im Rücken und viel Selbstbewusstsein wollte man den sechsten Sieg dieser Saison einfahren. HSGW – Olé!

 

Mit dem Anpfiff der Partie sollte sich ein spannendes Handballspiel der Bezirksliga entwickeln, bei dem die Dresdnerinnen zunächst den besseren Start erwischten. Über die Stationen 0:2, 1:4, 2:6 und 4:7 konnten sie sich einen 3-Tore Vorsprung erarbeiten. Dann kam jedoch auch endlich der HSG-Motor ins Rollen. Durch Tore von Alexandra Horn, Annelie Stange und Mandy Ulbricht konnte erstmals der Ausgleich von 7:7 erzielt werden. Obwohl der MSV der HSG körperlich und zahlenmäßig überlegen war, schien der Ausgang dieses Spiels offen zu sein, wusste die HSG doch um ihre mentale Stärke einem Rückstand hinterher zu laufen und das Spiel am Ende für sich entscheiden zu können. Bis zum Ende der ersten Halbzeit schien die Konzentration der Weißeritztalerinnen jedoch wieder ein bisschen nachzulassen. Bälle wurden nicht gefangen oder ins Leere geworfen, sodass die Anzeigetafel ein Halbzeitergebnis von 11:14 präsentierte.

 

Während der Halbzeitpause bemängelte Trainer Michael Kühn die Körpersprache seiner Spielerinnen. Allen war klar, dass die Partie nur über den Willen gewonnen werden konnte. Spielerisch zeigten die Dresdnerinnen einen schnellen und attraktiven Handball. Durch eine überzeugende Abwehrleistung jedoch auf Seiten der HSG und einer gut aufgelegten Torfrau Katharina Knez, welche für die verletzte Stammtorhüterin Katja Hofmann eingesprungen war, zwang man auch den MSV zu Fehlern. Hochmotiviert und mit neu gesammelter Energie wollten die Weißeritztalerinnen in die zweite Halbzeit starten, mit dem Ziel, den Kampf zu gewinnen.

 

Es gestaltete sich ein sehr kräftezehrender und intensiver Schlagabtausch. Auf beiden Seiten wurde jeder Ball hart umkämpft, wobei der MSV leider oftmals von den Fehlern der HSG profitieren konnte. Mit insgesamt 23 technischen Fehlern leistete sich die HSG leider in diesem Spiel zu viele. Mit viel Kampfgeist musste deshalb eine zweite Aufholjagd der HSG gestartet werden, welche jedoch letztendlich nicht zum Sieg reichen sollte. Über die Stationen 12:16, 14:17, 16:19, 20:22 bis hin zum 22:24 versuchte man noch einmal alles, um das Spiel drehen zu können, schaffte dies aber leider nicht. Mit einem Endstand von 22:25 mussten die 2 Punkte nach Dresden abgegeben werden.

 

Schlussendlich wurde das Spiel durch zu viele unnötige Fehler verloren, die der Gegner für sich nutzen konnte. Trotz der reduzierten Fehlwurfquote, welche in den letzten Spielen deutlich höher war, reichte die Leistung der HSG an diesem Tag für einen Sieg nicht aus. Trotzdem müssen sich die Weißeritztalerinnen in keiner Weise vor ihrer Leistung verstecken. Die Mannschaft hat wieder einmal einen starken Kampf abgeliefert und sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben.

 

Am kommenden Samstag heißt es deshalb wieder Vollgas geben. Das Letzte Spiel der Hinrunde und auch diesen Jahres steht bevor. Gegner wird der SSV Heidenau II sein. Wir freuen uns auf eure Unterstützung bei einem Spiel, welches voraussichtlich wieder viel Spannung mit sich bringen wird.

 

In diesem Sinne: HSWG – Olé!

(Nici)

 

HSGW mit: Katja Hofmann, Katharina Knez (beide im Tor), Anne Ludewig (1), Alexandra Horn (4), Nicole Horn (1), Annelie Stange (2), Carolin Golenia (1), Lilly Lützner (3), Mandy Ulbricht (2), Anja Braune (3), Manja Schulze (5/3);

 Michael Kühn (Trainer), Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV)