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Spielberichte


7. Spieltag

 

VfL Meißen III : HSG Weißeritztal I     36:28 (18:15)

  

Zum Samstagabend-Derby und mit dem Wissen, dass dieses Auswärtsspiel in Meißen alles andere als leicht werden würde, reisten die Damen der HSG Weißeritztal I am vergangenen Wochenende motiviert und mit Vorfreude an. Noch getragen vom knappen Heimsieg der Vorwoche wollte man an die positive Leistung anknüpfen und erneut zwei Punkte einfahren.

Die Zuschauer sahen von Beginn an ein schnelles, teils hektisches Spiel mit vielen Tempowechseln. Die Gastgeberinnen aus Meißen präsentierten sich von Anfang an durchschlagskräftig, dynamisch und spielfreudig. Die Abwehr der HSG hingegen tat sich in den Anfangsminuten schwer, den nötigen Zugriff zu finden. Auch im Angriff wollte der Motor zunächst nicht richtig ins Rollen kommen, erarbeitete man sich zwar gute Torchancen, konnte diese aber nicht in Tore verwandeln. Beim Zwischenstand von 10:4 in der 9. Spielminute schien sich das Blatt jedoch zu wenden: Mit einem starken 0:5-Lauf kämpften sich die Weißeritztalerinnen wieder heran und verkürzten auf 10:9. In dieser Phase zeigte das Team Kampfgeist und Zusammenhalt im Abwehrverbund und präsentierte sich flexibel im Angriffsspiel. Dennoch verhinderten zu viele technische Fehler und ungenaue Abschlüsse eine mögliche Führung. Meißen nutzte diese Schwächen konsequent und stellte zur Halbzeit auf 18:15.

In der Pause war klar: Wenn man das Spiel noch drehen wollte, musste die Fehlerquote deutlich sinken, die Abwehr kompakter stehen und der Angriff cleverer agieren. Gesagt, getan – denn nach Wiederanpfiff gelang es der HSG, das Spiel wieder offen zu gestalten. In der 35. Spielminute erzielte Anika Bartschat den verdienten Ausgleich. Bis zur 47. Minute blieb die Partie mit einem 26:24-Zwischenstand spannend und auf Augenhöhe. Auch Josie Groß zeigte im Tor trotz sehr präziser Würfe der Gegnerinnen sehenswerte Paraden und trug maßgeblich zu diesem knappen Zwischenergebnis bei.
Doch in der Schlussphase schien den Weißeritztalerinnen die Kraft auszugehen. Die Meißnerinnen wirkten frischer und einfallsreicher, nutzten die Lücken in der Abwehr und setzten sich Tor um Tor ab. Auch im Angriffsspiel ließ die Kreativität und die Präzision nach. Schade, denn so stand nach 60 Minuten ein 36:28 auf der Anzeigetafel.

Ein Spiel, in dem die HSG in der Abwehr zu viel zugelassen hat und an den zahlreichen eigenen Fehlern und ungenutzten Chancen scheiterte. Dennoch zeigte die Mannschaft erneut Moral und die mentale Stärke, Rückstände aufholen zu können. Für die kommenden Spiele gilt es nun, diese positiven Ansätze über 60 Minuten konstant abzurufen und die Eigenfehlerquote deutlich zu senken.

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Sonntag: Dann tritt die HSG Weißeritztal I erneut auswärts beim SHV Oschatz an. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Rosental-Sporthalle Oschatz – mit eurer Unterstützung wollen die Mädels dort wieder punkten!

Hand in Hand und laut am Spielfeldrand! – HSGW olé!

 

 

HSGW mit: Katja Hofmann (Tor), Josie Groß (Tor); Elina Häsler (2), Helene Mühle (3), Hannah Schenk, Nicole Horn (1), Annelie Stange (5), Maxi Baumgarth, Elina Kurze (2), Carolin Golenia (3), Anika Bartschat (1), Manja Schulze (10/4), Marion Geidel (1); 

Jörg Ulke (MV), Michael Kühn (TR), Simone Hoffmann (TR), Mandy Ulbricht (Off.), Alexandra Horn (Off.)