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5. Spieltag

 

HSG Weißeritztal : ESV Dresden     22:41 (9:20)

 

Am Samstag gab es im Nachholespiel des ersten Spieltags in der Bezirksliga-Mitte ein Aufeinandertreffer zweier Handballteams, die bis dato mit jeweils vier Siegen ungeschlagen waren. Eigentlich hätte eine spannende Angelegenheit zwischen der HSG Weißeritztal und dem ESV Dresden erwartet werden können, aber es kam alles anders ...

 

Nachdem die Gastgeberinnen vor der Herbstpause das angesetzte Heimspiel gegen den SSV Lommatzsch kampflos gewonnen hatten, weil die Lommatzscher nicht angetreten sind, waren es diesmal die Weißeritztaler, die die Punkte herschenken mussten. Mit einem 22:41 (9:20) setzte es dabei eine kräftige, erste Niederlage in der laufenden Saison.

 

Auch wenn die HSG auf drei ihrer Stammspielerinnen und eine zweite Torfrau verzichten mussten, dominierten die Gäste des ESV Dresden so von Anfang an, dass es vermutlich auch in voller Besetzung schwer gewesen wäre, den ESV an diesem Tage zu schlagen. Leider war der Spielstart bereits so verkorkst, dass es für die Heimsieben von Anfang an nicht gut aussah. Die HSG lag bereits mit 0:4 zurück, ohne dabei einmal selbst auf das gegnerische Tor geworfen zu haben. Unnötige und zu viele Ballverluste luden die beweglicheren und gut aufgelegten Gäste zum leichten Torewerfen ein. Somit war es der HSG Weißeritztal kaum möglich, ihr Spiel der ersten Partien aufzuziehen, wo sie die Bälle in der Abwehr gewannen und durch schnelles Umschalten Treffer erzielen konnten. Die Abwehr stand diesmal nicht kompakt genug, immer wieder ergaben sich Lücken, die auch die körperlich überlegenden ESV-Angreiferinnen konsequent nutzten. So stand es über ein 3:7, 5:14 und 8:17 vorentscheidend 9:20 zum Halbzeitpfiff gegen die Gastgeberinnen.

 

Trotz des klaren Rückstandes ermunterte Trainer Michael Kühn seine Spielerinnen, die Schultern nicht hängen zu lassen und nochmals einen Neustart zu wagen, um so eventuell Tor um Tor zu verkürzen. Aber das Bild auf dem Handballfeld der Saubachtallhalle ändert sich nicht. Die Heimmannschaft versuchte einiges, arbeitete mit verschiedenen Abwehrvarianten und vorne bemühte sie sich auch, aber es klappte fast gar nichts. Weiterhin offenbarten sich in der zweiten Spielhälfte große Lücken in der HSG-Abwehr und wenn der Ball doch mal erobert werden konnte, wurden die Chancen oftmals allzu leichtfertig wieder hergegeben. Somit war für die HSGW doch nichts mehr zu holen und die Gäste nahmen verdient die beiden Punkte aus Wilsdruff und den Platz an der Tabellenspitze mit nach Hause. Über ein 12:27, 15:36 und 19:40 verloren die Spielerinnen aus Wilsdruff, Hartha und Freital somit ihr erstes Punktspiel in der laufenden Saison, was es ganz schnell abzuhaken gilt.

(dk)

 

HSGW mit: Katja Hofmann (im Tor); Doreén Klein (2), Anne Ludewig (2), Alexandra Horn (3), Nicole Horn (1), Annelie Stange (7), Lilly Lützner (2), Mandy Ulbricht (4), Anja Braune, Marion Geidel (1);

Michael Kühn (Trainer), Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV)