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Spielberichte


5. Spieltag

 

Medizin Bad Gottleuba : HSG Weißeritztal I     24:29 (14:13)

  

Nach einer dreiwöchigen Spielpause und bei strahlendem Herbstwetter reisten die Damen der HSG Weißeritztal I zum Auswärtsspiel nach Geising, wo sie von den Damen von Medizin Bad Gottleuba erwartet wurden. Angekommen bei eisigen Temperaturen in der Halle war die Devise für den Tag klar, reiste man mit dem Ziel an, eine alte Rechnung aus der Vorsaison zu begleichen.  

Die Partie startete für beide Mannschaften hochmotiviert. Die HSG zeigte sich von Beginn an im Tor präsent und wach, denn Katja Hofmann parierte bereits in der zweiten Spielminute den ersten Siebenmeter der Gastgeberinnen. Die Abwehrarbeit der HSG, zunächst noch etwas löchrig und unsicher in den Absprachen, wurde sukzessiv stabiler, sodass die Gegnerinnen aus Bad Gottleuba sich ihre Tore entsprechend erarbeiten mussten. 
Im Angriff tat sich die HSG schwer und der „Flow“ wollte zunächst nicht so richtig aufkommen. Eine hektische Spielweise und eine unbefriedigende Chancenverwertung prägten das Bild, was Bad Gottleuba erlaubte, über die komplette erste Halbzeit die Führung zu behaupten. Zwar gelang Nicole Horn in der 20. Spielminute der erstmalige Ausgleich zum 8:8, doch die Gastgeberinnen konnten bis zur Halbzeitsirene den Abstand von einem Tor aufrechterhalten, sodass es mit einem Zwischenergebnis von 14:13 in die Pause ging.

In der Halbzeitpause schworen sich die HSG-Damen um das Trainerteam Michael Kühn und Simone Hoffmann darauf ein, eigene Fehler zu minimieren und den Kampfgeist hochzuhalten, um das Spiel zu drehen. Mit Spannung, Freude und Motivation kehrte man auf das Feld zurück. 

Die HSG kämpfte in der Abwehr nun offensiver, aber auch kompakter und ließ für Bad Gottleuba nicht mehr viele Lücken zu. Zudem sicherte man sich zahlreiche wichtige Ballgewinne. Auch Josie Groß parierte wichtige Bälle und komplementierte damit die positive Energie der HSG. Die Initialzündung zur Wende des Spiels gab Sandra Kunath, die in der 35. Spielminute den ersten Führungstreffer für die HSG zum 16:17 erzielte.
Von diesem Moment an übernahmen die Damen aus dem Weißeritztal das Kommando und gaben die Führung nicht mehr aus den Händen. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Carolin Golenia, die in der Abwehr Schwerstarbeit leistete und damit zahlreiche Angriffsaktionen der Gegnerinnen erfolgreich unterband. Die HSG spielte nun mit einer gewissen Leichtigkeit und der nötigen Dynamik, sodass der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut werden konnte. Ein Wermutstropfen blieb allerdings die Chancenverwertung, die – sei es durch Paraden der Torhüterin oder Treffen des Pfostens – definitiv nicht optimal genutzt wurde und zukünftig stabiler werden muss.
Am Ende zahlte sich der Kampf, die geschlossene Mannschaftsleistung und der Wille der HSG Weißeritztal aus. Der verdiente Endstand lautete 24:29. Damit werden zwei wichtige Punkte auf das Konto der Weißeritztalerinnen verbucht. 

Die Mannschaft bedankt sich herzlich bei den mitgereisten Fans, die trotz der eisigen Temperaturen unermüdlich mitgefiebert haben!

Ausblick: Weiter geht es für die Damen der HSG I bereits am kommenden Samstag, den 25.10.2025, um 18 Uhr mit einem Heimspiel gegen den USV TU Dresden. Alle Handballbegeisterten sind herzlich eingeladen! 

Einer für alle und alle in die Halle! – HSGW olé!
 

HSGW mit: Katja Hofmann (Tor), Josie Groß (Tor); Elina Häsler (1), Helene Mühle (3), Hannah Schenk (2), Sandra Kunath (1), Nicole Horn (4), Annelie Stange (6), Elina Kurze, Carolin Golenia (1), Anja Braune (3), Manja Schulze (7/3), Marion Geidel (1); 

Michael Kühn (TR), Simone Hoffmann (TR), Mandy Ulbricht (Off.), Alexandra Horn (Off.)