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Spielberichte

4. Spieltag

 

USV TU Dresden II: HSG Weißeritztal     25:20 (11:11)

 

An einem verregneten Tag bleibt man doch lieber im Bett – oder noch besser: man geht auf's Parkett. Am Samstagnachmittag, den 04.10.2019, trat die HSG Weißeritztal in der Energieverbundarena gegen den USV TU Dresden an, um die nächsten zwei Pluspunkte auf das Konto zu packen. Ziel war es, an die Leistung des vergangenen Spiels anzuknüpfen. Aufgrund fehlender Stammspielerinnen wurden zwei junge Spielerinnen der zweiten Mannschaft mitgenommen, die beide ein gutes Spiel bestritten. Letztlich reichten Kampfgeist und Wille diesmal leider nicht aus und die HSG unterlag den Frauen des USV. Somit sortiert sich Weißeritztal vor der kurzen Herbstpause auf Tabellenplatz 4 mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ein.

 

Die erste Hälfte begann rasant und bereits nach fünf Minuten wurfen die Mädels der HSG Weißeritztal einen kleinen Vorsprung heraus (1:4). Die Abwehr stand gut, sodass zahlreiche Bälle auch von der wieder glänzenden Torhüterin Katja Hofmann pariert werden konnten. Dadurch gelangen auch einige Konter, die im Tor untergebracht werden konnten. Mitte der
ersten Halbzeit zeichnete sich ein eng umkämpftes und ausgeglichenes Spiel ab. In der 14. Spielminute erzielten die Damen des USV schließlich den Ausgleich (6:6). Dieser wurde mit einem 7m erzielt, nachdem durch einen Fehler im Angriff von Weißeritztal der Gegner einen Konter lief, den Mandy Ulbricht scheinbar gut ablief und dennoch dafür die rote Karte sah. Nun war die verjüngte Truppe noch jünger und noch unerfahrener. Diesen Ausfall hieß es also nicht in die Köpfe zu lassen und weiterhin zu kämpfen. Das schien auch gut zu funktionieren. In der Folge blieb es knapp und die HSG lag mit ein oder zwei Toren hinten. Mit einem furiosen Finish in Halbzeit eins und dem Ausgleich zum 11:11-Halbzeitergebnis ging es motiviert in die zweite Hälfte.

 

Weiterhin blieb die Partie von beiden Seiten heiß umkämpft. Die Dresdnerinnen setzten sich stets mit zwei bis drei Toren ab, die HSG blieb aber in Schlagdistanz und gab nicht und nie auf. Die Abwehr stand weiter solide und im Angriff versuchte man weiter, den Weg ins Tor zu finden, wobei der Pfosten diesmal kein Freund der Gastmannschaft war. Mit mehr Erfahrung und dem Vorsprung auf der Anzeigetafel setzte sich die Heimmannschaft des USV TU Dresden erstmals in der 49. Minute mit einem 4-Tore-Vorsprung ab (20:16). 10 Minuten vor dem Ende kam zur nachlassenden Konzentration der jungen Weißeritztalerinnen die fehlende Erfahrung, mit einer solchen Situation umzugehen. Nachdem in der 52. Minute die Frauen aus Dresden zum 23:16 erhöhten, nahm Trainerin Simone Hoffmann die letzte Auszeit, um noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren und daran zu appellieren, sich für ein gutes Auftreten nochmals zu belohnen. Dies schien zu fruchten, denn in den folgenden Minuten drehte die HSG auf und kam auf 23:20 herangestürmt. Drei Minuten waren noch zu spielen, welche aber von der Heimmannschaft besser genutzt wurden. Sie erzielten noch zwei weitere Tore zum 25:20-Endstand.

 

Alexandra Horn und Anja Braune waren an diesem Tag mit jeweils 5 Treffern die besten Torschützinnen der Spielgemeinschaft aus Wilsdruff und Hartha. Und auch die erst 17-jährige helfende Hand Magdalena Schmidt belohnte sich mit einem Treffer. Wieder eine grandiose Leistung gelang auch Katja Hofmann, die sich nun jedes Spiel steigerte und an diesem Tag mit 18 Paraden (davon zwei 7m) strahlte.

 

Alles in allem ist festzuhalten, dass die HSG Weißeritztal vor allem eine sehr gute erste Halbzeit bestritten hat und eine schwächere, aber dennoch auch gute zweite Hälfte. Trotz des Wegfalls aufgrund der roten Karte verkaufte sich die junge Truppe gut. Allerdings wurden mehr Fehlwürfe „erzielt“ als tatsächliche Treffer, was es im nächsten Spiel zu verbessern gilt. Das findet erst wieder am 03.11.2019 um 16 Uhr in Wilsdruff statt. Wir hoffen auf die zahlreiche Unterstützung der Fans, denn die hilft den Frauen der HSG Weißeritztal unheimlich!

(Caro)

 

HSGW mit: Katja Hofmann (im Tor); Carolin Golenia, Anne Ludewig (1), Alexandra Horn (5), Magdalena Schmidt (1), Nicole Horn (1), Sandra Gläser (1), Lilly Lützner (4), Mandy Ulbricht (2), Anja Braune (5/2);

Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV), Doreén Klein