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22. Spieltag

 

TSV Dresden-Bühlau : HSG Weißeritztal I     27:20 (13:11)

  

Am sonnigen Sonntag, den 26.04.2026, trat die HSG Weißeritztal I auswärts um 16:30 Uhr beim TSV Dresden-Bühlau an. Die Hoffnung war groß, sich im letzten Saisonspiel noch einmal mit einem Sieg zu belohnen – doch am Ende stand eine 27:20-Niederlage auf der Anzeigetafel.

Die Voraussetzungen hätten, neben den Langzeitverletzten, kaum besser sein können: Mit voller Bank, viel Spiellust und Motivation reisten die Weißeritztaler Mädels nach Dresden. Auch die Gastgeberinnen waren breit aufgestellt und aus dem Hinspiel wusste man bereits, dass Bühlau keinesfalls zu unterschätzen ist. Dennoch sollte sich erneut ein Muster dieser Saison zeigen – weniger der Gegner, sondern vielmehr die eigene Leistung wurde zum entscheidenden Faktor.

Der Start in die Partie hatte es direkt in sich. Ohne großes Abtasten ging es zur Sache, denn bereits in den ersten Minuten folgte ein herber Rückschlag: Rückraumspielerin Maxi Ulbricht prallte heftig mit einer Gegenspielerin zusammen und konnte nicht weiterspielen. Zum Glück gab es nach dem Spiel Entwarnung – sie kam im wahrsten Sinne des Wortes mit einem blauen Auge davon. Gute Besserung an dieser Stelle!
In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein intensives Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Teams wechselten sich mit Führungen ab, häufig zeigte die Anzeigetafel ein Unentschieden. Dennoch fühlte es sich phasenweise so an, als läge Bühlau deutlich vorne. Ein Grund dafür war die fehlende Konsequenz in der Abwehr der HSG, die keinen richtigen Zugriff fand. Glücklicherweise zeigte Torhüterin Josie Groß eine starke Leistung und verhinderte einen größeren Rückstand.
Im Angriff brauchte die HSG einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Doch selbst als der Spielfluss besser wurde und man sich gute Chancen erspielte, traf man ein ums andere Mal die falsche Entscheidung im Abschluss und verfehlte damit Wurf um Wurf. So ging es mit einem 13:11-Rückstand in die Halbzeitpause – Frust und Enttäuschung waren deutlich spürbar.

In der Pause wurde reagiert: Eine Umstellung der Abwehr sollte mehr Stabilität bringen, zudem standen die eigene Chancenverwertung und die Reduzierung technischer Fehler im Fokus. Trotz allem glaubte man weiterhin an die Wende.

Doch die zweite Halbzeit verlief leider anders als erhofft. Innerhalb von 15 Minuten setzte sich Bühlau Tor um Tor ab. Die Abwehr der HSG fand weiterhin keinen Zugriff, im Angriff fehlten Ideen und Durchschlagskraft. Der „Trefferteufel“ blieb treu, während die Gastgeberinnen ihre Chancen besser nutzten – besonders in schnellen Gegenstößen, resultierend aus technischen Fehlern, die zunehmend schmerzten.
Am Ende stand ein 27:20 auf der Anzeigetafel. 20 geworfene Tore sind schlicht zu wenig – vor allem, wenn man bedenkt, dass zusätzlich rund 40 Fehlwürfe zu Buche standen. Trotz des hohen Tempos, das der HSG eigentlich liegt, fehlte an diesem Tag in vielen Bereichen das letzte Quäntchen.
Fazit:
Ein enttäuschender Saisonabschluss für die HSG Weißeritztal I, die sich deutlich mehr vorgenommen hatte.

Liebe Fans, wir hätten euch gern ein schöneres letztes Spiel geboten. Danke, dass ihr uns auch durch diese schwierige Saison begleitet und unterstützt habt. Heute war leider nicht mehr drin.
Liebe Trainer, danke für all das, was ihr dieser Saison in uns und in den Verein investiert habt. Danke, dass ihr alle Tiefen mit uns angenommen und alle Höhen mit uns gefeiert habt. Danke, dass ihr den coolsten Sport der Welt mit uns lebt und liebt. Ohne euch sind wir nicht komplett!
Liebe Mädels, danke für eure Bereitschaft in dieser Saison, für jeden Ball, den ihr vor dem aus gerettet habt, für jeden Jubelschrei von der Bank, für jeden Kampf, jedes Tor, jeden gehaltenen Ball und euer Herz, was ihr immer wieder auf dem Spielfeld gelassen habt!

Eine Saison geht, die nächste steht bereit,
wir sagen Danke für eure Treue zu jeder Zeit.
Gemeinsam nach vorn – wie eh und je:
Und nun noch ein letztes Mal: HSGW olé!

  

HSGW mit: Katja Hofmann, Josie Groß (Tor); Marit Engelhardt, Helene Mühle (1), Alexandra Horn (5), Sandra Kunath (1), Nicole Horn (8/2), Hannah Schenk, Maxi Baumgart, Elina Kurze, Carolin Golenia (3), Anja Braune (1), Sarah Lange, Marion Geidel;

Jörg Ulke (MV), Michael Kühn (TR), Simone Hoffmann (TR), Mandy Ulbricht (Off.)