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1. Frauen


Spielberichte

15. Spieltag

 

HSG Weißeritztal : HSV Weinböhla II     35:24 (15:11)

 

Auch das zweite Aufeinandertreffen konnte die HSG Weißeritztal gegen die zweite Mannschaft des HSV Weinböhla deutlich für sich entscheiden. Mit 35:24 (15:11) fuhren sie somit in der Hainsberger Sporthalle in Freital den elften Punktspielerfolg in der laufenden Bezirksligasaison ein.

 

Die Gastgeberinnen waren aber gewarnt. Die auf Platz 10 liegenden Gäste aus Weinböhla hatten am Spieltag zuvor dem Viertplatzierten USV TU Dresden ein Unentschieden abgerungen. Und dass das nicht von ungefähr kam, zeigten dann die ersten Minuten der Sonntagspartie. Denn bis zum 10:9 gestaltete sich ein recht ausgeglichenes Spiel. Die HSG-Damen hatten zwar nach dem 1:2 dann stets ein, zwei Tore Vorsprung, aber die Weinböhlaer Spielerinnen ließen sich nicht abschütteln. Erst nach der in der 21. Minute genommenen Auszeit von Trainer Michael Kühn gelang es seiner Sieben, sich bis zur Halbzeit etwas abzusetzen. Annelie Stange traf vor dem Seitenwechsel zweimal, - 15:11.

 

Mit dem Wiederanpfiff legten die Hausherrinnen dann einen furiosen Start hin. Nachdem Anne Ludewig in der 34. Minute bereits zum 19:11 einnetzte, mußten die Gäste kurzerhand den Lauf durch eine Auszeit stoppen. Doch die Abwehr der HSGW stand immer besser und konnte so öfter durch schnelle Konter über die Außen Mandy Ulbricht oder Anja Braune „leichte“ Tore erzielen. So stand dann weitere vier Minuten später ein 23:12 auf der Anzeigetafel. Eine Vorentscheidung? Naja, anschließend hakte dann das HSG-Angriffsspiel zunehmend. Als dann fünf Minuten Torflaute auf Gastgeberseite herrschte, war die nächste Auszeit der HSGW fällig (26:18, 48.). Per Strafwurf setzte Kreisspielerin Anne Ludewig dann endlich den Torreigen wieder fort. Der Tabellenzehnte nutzte die Schwächephase der Gastgeberinnen nicht aus und konnte auch anschließend keine entscheidenden Akzente mehr setzen, um die Partie noch zu drehen. Bei der HSG funktionierte das Angriffsspiel aus der stabilen Abwehr heraus dann wieder besser, so dass sich auch alle Spielerinnen in die Trefferliste eintragen konnten und das Publikum noch einige Tore bejubelte. Die Ende des letzten Jahres länger verletzte Sandra Kunath netzte dann zum 35. Mal ein, womit weitere wichtige Punkte um den Vizemeistertitel eingefahren wurden. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und die gute Abwehr waren wieder Garant für den Erfolg.

(dk)

 

HSGW mit: Katja Hofmann, Sophia Manthey (beide im Tor); Doreén Klein (6/1), Anne Ludewig (7/4), Alexandra Horn (1), Sandra Kunath (4/1), Nicole Horn (1), Annelie Stange (6), Carolin Golenia (1), Mandy Ulbricht (5), Anja Braune (4);

Michael Kühn (Trainer), Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV)