Mannschaften

1. Frauen


Spielberichte

14. Spieltag

 

SSV Heidenau II : HSG Weißeritztal     26:26 (13:13)

 

Mit einem 26:26-Unentschieden (HZ 13:13) trennten sich die zweite Frauenmannschaft des SSV Heidenau von der HSG Weißeritztal am 14. Spieltag der Bezirksliga Sachsen-Mitte.

 

Nachdem das Hinspiel deutlich (33:19) zugunsten der HSG-Sieben, v.a. aufgrund von personellen Engpässen bei den Heidenauern, ausfiel, wollten die Gastgeberinnen scheinbar die Schlappe wettmachen, war die Bank des SSV gut gefüllt. Entsprechend gut motiviert legten sie dann auch gleich los und führten schnell 2:0. Die HSG ließ sich davon natürlich überhaupt nicht beirren und fand, bis auf die Strafwurfquote, auch gut in die Partie und drehte die Führung in der achten Minute auf 5:3 um. Erwartungsgemäß folgte früh die Auszeit der Einheimischen, mussten sie diesen HSG-Lauf stoppen. Dies fruchtete erst einmal nicht, bauten die Gäste ihren Vorsprung um zwei weitere Treffer aus, der Mitte der ersten Hälfte beim 9:5 immer noch bestand. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kam die Heidenauer Sieben wieder besser ins Spiel und holte Tor um Tor auf, so dass in der 23. Minuten beim 11:11 erneut der Ausgleich gelang.

 

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Spiel recht ausgeglichen, wobei die Hausherrinnen bis etwa Mitte der zweiten Hälfte immer ein wenig die Nase vorn hatten, sich aber nicht absetzen konnten – 18:16, 19:19, 21:20. Doch nachdem Manja Schulze, die diesmal mit 6 Treffer am erfolgreichsten in ihrem Team war, zweimal den Ball ins SSV-Gehäuse unterbrachte und Annelie Stange noch einen nachlegte, war die HSG Weißeritztal wieder mit 24:22 in Front. Dann verpassten aber die Gäste aus der nachfolgenden Überzahlsituation die Chance, diesen Vorsprung weiter auszubauen. So markierten die Heidenauer in der 55. Minute dann doch wieder den Ausgleich zum 24:24. Als auch sie dann eine Überzahlsituation nicht nutzen konnten, muss das Remis am Ende wohl als das beste Ergebnis gesehen werden, obwohl die HSGW in der letzten halbe Spielminute noch eine gute Möglichkeit hätte herausspielen können...

 

Am Ende waren die Gäste mit dem Wissen, dass die Sporthalle des Pestalozzi-Gymnasium nicht leicht mit Punkten zu verlassen ist, nicht ganz unzufrieden, obwohl sie mindestens den fünf verworfenen Strafwürfen hinterhertrauern und mit der ein oder anderen Entscheidung der Unparteiischen hadern. Dennoch stimmte diesmal die Einstellung in der Abwehr und auch das Angriffsspiel gefiel ganz gut, woran im nächsten Punktspiel gegen den HSV Weinböhla II angeknüpft werden sollte.

(dk)

 

HSGW mit: Katja Hofmann (Tor); Doreén Klein (5/1), Anne Ludewig (2), Alexandra Horn (1), Sandra Kunath (2/2), Nicole Horn (4/2), Annelie Stange (3), Lilly Lützner (1), Mandy Ulbricht (2), Manja Schulze (6/1);

Michael Kühn (Trainer), Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV)