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1. Frauen


Spielberichte

11. Spieltag

 

TSV 1862 Radeburg : HSG Weißeritztal     26:34 (11:16)

 

Mit einem 34:26-Auswärtssieg beim TSV 1862 Radeburg beenden die Handballdamen der SG Weißeritztal eine erfolgreiche Hinspielserie in der Bezirksligasaison Sachsen-Mitte. Denn mit neun Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage gegen den bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter ESV Dresden belegen die Damen aus Wilsdruff, Freital und Hartha den zweiten Tabellenplatz. Auch wenn in einigen Spielen auf Stammpersonal verzichtet werden musste, konnten die aushelfenden Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft der HSG stets gut eingebunden werden, und war vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit stets der Schlüssel zum Erfolg. Insgesamt zeigte die HSG Weißeritztal überwiegend aus einer gut funktionierenden Abwehr heraus ein temporeiches Spiel. Auch wenn sicher das ein oder andere Mal noch die Fehlwurfquote und die technischen Fehlern phasenweise zu hoch waren, zeigten sie immer Moral, um am Ende meistens (deutlich) als Sieger vom Handballparkett gehen zu können. So gilt es für die Rückrunde, die bis auf das Spiel nächste Woche (gegen den ESV Dresden!) diesmal erst spät (26.1.) wegen der Männerhandballweltmeisterschaft im neuen Jahr wieder richtig startet, an den Schwächen zu arbeiten und weiter als Team Spaß und Erfolg am Handball zu haben.

 

Aber nun nochmal zum letzten Hinrundenspiel: Die Radeburger Sieben ist für die HSGW oftsmals ein unbequemer Gegner, nicht einfach zu spielen. So auch diesmal!? Zu Beginn der Samstagspartie in der Paul-Tiedemann-Sporthalle zu Radeburg kamen die Gäste schwer in die Gänge. Vor allem die Abwehr wirkte gehemmt und verschlafen, im Angriff waren eher Einzelaktionen zu sehen. So gestaltete sich das Aufeinandertreffen Zweiter gegen Zehnter recht ausgeglichen – 3:3, 6:6. Nachdem sich die Radeburger Mitte der ersten Hälfte sogar auf zwei Treffer absetzen konnten (8:6, 9:7), kippte das Spielgeschehen aber langsam zugunsten des vermeintlichen Favoriten. Die Abwehr fand nun endlich eine bessere Einstellung zum Spiel und der Angriff konzentrierte sich zusehends wieder auf mannschaftliches und bewegliches Miteinander. Die Seiten wurden dann bei einem 16:11 für die HSG Weißeritztal gewechselt.

 

Diesen Vorsprung konnten die Tabellenzweiten nach Wiederanpfiff erst einmal verteidigen (19:14), aber die Gastgeberinnen gaben nicht auf und knabberten Tor um Tor des Rückstandes bis auf 20:22 ab. Doch dann besannen sich die Gäste wieder und legten einen Zwischenspurt hin. Sie trafen in dieser Phase fast nach Belieben und spätestens beim 32:22 war wohl dann die Entscheidung gefallen. Dabei nutzten die Gäste auch diesmal die Überzahlsituationen gut aus und reagierten auf die Pressdeckung gegen Annelie Stange, die erneut ihr Team mit ihrem Willen und sieben Toren stark mitzog, gut. Wichtig auch in diesem Spiel, dass Manja Schulze starke Nerven vom Siebenmeterpunkt bewies. Sie versenkte sicher sieben Strafwürfe und war mit zehn Treffern somit erfolgreichste Schützin der HSGW. In den letzten Minuten hatten die Gastgeberinnen dann nichts mehr entgegen zu setzen, schienen nicht mehr an sich zu glauben und so fuhren die Weißertiztaler Damen ihren neunten Saisonsieg ein.

 

Am Abend ließen sie dann die erfolgreiche Hinrunde gemeinsam in vorweihnachtlicher Stimmung zu Glühwein und lecker Essen ausklingen.

(dk)

 

HSGW mit: Katja Hofmann, Sophia Manthey (beide im Tor); Doreén Klein (2), Anne Ludewig (2), Alexandra Horn (3), Nicole Horn (4), Annelie Stange (7), Lilly Lützner (1), Mandy Ulbricht (4), Anja Braune (1), Manja Schulze (10/7);

Michael Kühn (Trainer), Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV)