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1. Frauen


Spielberichte

10. Spieltag

 

HSG Weißeritztal : SG Klotzsche II     29:32 (15:18)

 

Am Samstagmittag des 18.01.2020 starteten unsere Handballdamen der HSG Weißeritztal in das erste Spiel diesen Jahres. Ihr Gegner war die 2. Damenmannschaft der SG Klotzsche. Mit ziemlich großer Vorfreude auf das Spiel kehrte die Mannschaft unter der Leitung von Michael Kühn und Simone Hoffmann in der heimischen Halle ein. Ihre Zielstellung war klar: spielen und siegen. Leider schien dieses Ziel kein leichtes zu sein, denn schon nach den ersten Spielminuten stellten sich die Damen der SG Klotzsche als würdige Gegner heraus. Wo die Heimmannschaft ohne Verstärkung startete, hielten die Gegner noch ein paar Asse in der Hand. Mit 4:0 gingen die Gäste in den ersten 5 Minuten direkt in Führung. Ein kurzer Stich der Unsicherheit durchfuhr unsere Weißeritztalerinnen. Dies hielt zum Glück nicht lange an, denn Manja Schulze unterbrach den Trefferkurs der Klotzscher und warf das 1:4. Ab diesem Punkt war die HSG wieder im Rennen und ließ es sich nicht nehmen, auf Punktejagd zu gehen. In der 10. Minute folgte die erste Auszeit. Der Stand: 3:7. Immer noch hingen wir hinterher, doch man ließ sich nicht beirren und schon gar nicht entmutigen. Ein paar scharfe Worte von der Coachseite hier und ein paar Motivations- und Taktikspüche da halfen schon ungemein. Trotzdem brauchten unsere Mädels wieder eine geraume Zeit, um ins Spielgeschehen zu finden. Der neue Stand: 4:10. Upps. Doch auf einmal legte sich der Schalter um. Binnen weniger Augenblicke hat alles gestimmt. Die Mädels haben in der Abwehr gestanden und jede gegnerische Aktion unterbunden. Im Angriff legte Sandra Kunath eine Spitzenleistung auf das Parkett und es kam innerhalb weniger Minuten zum 9:11. In diesem Moment haben die Damen von Klotzsche nicht schlecht aus der Wäsche geguckt und eine Auszeit genommen (21. Minute). Trotz dieser blieben unsere Damen am Ball und haben sich in der 22. Minute, durch den Treffer von Annelie Stange, bis zum 11:12 ran gekämpft. Das bedeutete Anschlusstreffer! Nach einem verworfenen 7er der gegnerischen Seite blieb dieser Stand auch noch bestehen und wurde kurz darauf zu einem 12:13 ausgebaut. Erleichterung ging durch die Reihen. Nicht nur unter den Spielern schien dies so, denn auch vom Publikum war ein Hauch von Stolz wahrzunehmen. Der Jubelzug hielt jedoch nicht lange an. Kaum hatte sich die HSG ran gekämpft, zogen die Gegner davon. Mit einem Ergebnis von 15:18 aus der 1. Halbzeit zu gehen, ist, wie wir von den Mädels wissen, kein Beinbruch. Es war noch alles möglich. In der Kabine hat die Heimmannschaft einige Mängel an der eigenen Körpersprache kritisiert und auch die Stimmung auf dem Feld wurde, von der Trainerseite her, als sehr ruhig empfunden. Das sollte, zu Recht, geändert werden. Denn davon lebt die HSG.

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam die heimische Abwehr nur langsam in Schwung und so fingen die Damen zwei Gegentreffer. Nach dem schleppenden Einstieg nahm Trainer Kühn eine Auszeit und zitierte die Damen in der 37. Minute zu sich. Wir lagen nun wieder mit 5 Toren hinten und das wollte sich keiner gefallen lassen. Kampfgeist konnte man in den Augen vieler Spielerinnen beobachten. Doch selbst nach der Auszeit gelang es den Mädels nicht, den Anschluss zu finden und Klotzsche zog bis zum 18:24 davon. Ein Wechsel zwischen erworbenem Tor und Gegentreffer gestaltete das Spiel schwierig und, statt wie ein Löwe zu brüllen, wurden die Mädels in der Abwehr wieder ruhig. Trotz der Ruhe auf dem Feld standen unsere Torhüter Katja Hofmann und Katharina Knez grandios. Ohne sie hätte das Spiel womöglich noch einen ganz anderen Verlauf genommen. Trotz vereinzelter Treffer und dem Kampf der Mädels blieb ein Sieg leider aus. An diesem Tag sollte es wohl nicht sein und wir mussten die 2 Punkte schweren Herzens dem gegnerischen Team überlassen. Insgesamt gesehen hat uns eine zu hohe Fehlwurfquote und die erhöhte Anzahl an technischen Fehlern den Sieg gekostet. Gewonnen hat an diesem Tag die Mannschaft, die am besten in dieses Match gefunden hat, und das waren leider nicht die Damen der HSG. Trotzdem bleibt zu sagen, dass es eine grandiose Aufholjagd gab und man immer, auch wenn man weit hinter dem gegnerischen Punktestand liegt, noch eine Chance hat zu siegen. Keep your head up! – Das nächste Spiel gewinnen wir!!!

 (Lilly)

 

HSGW mit: Katja Hofmann, Katharina Knez (beide im Tor), Anne Ludewig (3), Alexandra Horn (6), Kunath Sandra (5/2), Nicole Horn (1), Annelie Stange (1), Lilly Lützner (5), Mandy Ulbricht (3), Anja Braune, Manja Schulze (4), Carolin Golenia;

 Michael Kühn (Trainer), Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV)