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Spielberichte

6. Spieltag

 

HSV Weinböhla II : HSG Weißeritztal     16:48 (6:22)

 

Am Sonntagnachmittag bestritt die HSG ihr viertes Auswärtsspiel der Saison in Weinböhla. Der Gegner war uns aus den Vorjahren nicht unbekannt und Erfahrungsgemäß immer für eine Überraschung offen. Das Ziel war allerdings von Anfang an klar – ein Sieg sollte her, um an den Erfolg der letzten Woche anzuknüpfen. So lautete die Devise von Trainer Michael Kühn, das Spiel aus einer sicheren Abwehr heraus über die gesamten 60 Minuten temporeich zu gestalten. Genaues Passspiel sowie der nötige Zug zum Tor sollten der Schlüssel zum Erfolg sein.

 

Hochmotiviert starteten wir in die erste Halbzeit. Nach einem kurzen „Abtasten“ auf beiden Seiten konnte Annelie Stange nach ca. 4 Minuten das erste Tor für die HSGW erzielen. Bis zum Spielstand von 2:3 (8:45 min) gestaltete sich das Spiel ausgeglichen, doch dann drehten die Weißeritztalerinnen zum ersten Mal richtig auf. Über insgesamt 15 Spielminuten gelang es den Gegnern aus Weinböhla nicht mehr den Ball in unserem Tor unterzubringen. Der Grund dafür war die sichere, offensive Abwehrarbeit sowie unsere Katja Hofmann im Tor, die auch an diesem Tag wieder durch zahlreiche Paraden glänzte. Die HSGW hingegen konnte in dieser Viertelstunde auf 14 Tore erhöhen. Allerdings hätten zu diesem Zeitpunkt schon bedeutend mehr Tore auf der Anzeigetafel stehen müssen, vergaben wir doch ein ums andere Mal klar herausgespielte Chancen zu oft. Durch die gute Stimmung und die gegenseitige Motivation innerhalb der Mannschaft blieben die Köpfe aber oben und wir kämpften gemeinsam weiter. Dass der Kampfgeist unsere Stärke ist, haben wir in den letzten Spielen ja schon bewiesen. So konnte der Vorsprung bis zur Halbzeit durch Kontertore, Einzelaktionen, Kreisanspiele sowie Kombinationen und das „frei spielen“ der Nebenfrau auf 16 Tore vergrößert werden (6:22).

 

Die Halbzeitpause wurde in erster Linie zum Durchatmen und Kräfte sammeln genutzt, da in der Nassau-Halle fast schon tropische Temperaturen herrschten.  Außerdem mahnte das Trainergespann jetzt nicht zu nachlässig zu werden und die Chancenverwertung zu verbessern. Durch weiterhin aggressives, aber faires Abwehrverhalten sollten die Gegner zu noch mehr leichten Fehlern gezwungen und so Tempogegenstöße eingeleitet werden.

 

Mit dem Wiederanpfiff konnten Sandra Kunath und Anja Braune direkt auf 24 Tore erhöhen. Auch im restlichen Verlauf der zweiten Halbzeit ließ man den Gegnerinnen aus Weinböhla nur wenige Chancen, um zum Torerfolg zu kommen. Während die Mädels des HSV insgesamt nur 10 weitere Tore erzielen konnten, netzten die Weißeritztalerinnen ein ums andere Mal im gegnerischen Tor ein. Insgesamt 24 Mal waren sie in der zweiten Halbzeit erfolgreich. In der Abwehr wurde geackert was das Zeug hält und die Angriffe wurden zunehmend konzentrierter ausgespielt. Trotz der vergleichsweise hohen Fehlwurf- und Fehlpassquote war der Sieg für die HSGW an diesem Tag nie wirklich gefährdet. Beim Endstand von 16:48 ertönte letztlich der Abpfiff und wir konnten weitere 2 Punkte auf unserem Konto verbuchen. Hervorzuheben ist an dieser Stelle vor allem die Leistung von Carolin Golenia, die an diesem Tag durch ihr gutes Auge für den Mitspieler sowie ihren kämpferischen Einsatz und ihr Durchsetzungsvermögen alle begeistern konnte. Auch Nicole Horn konnte sich in diesem Spiel endlich mit 4 Toren belohnen. Bemerkenswert ist weiterhin, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Das macht uns für die kommenden Gegner unberechenbar.

 

Am Samstag, den 16.11.2019, begrüßen wir dann den TSV 1862 Radeburg in unserer Heimhalle in Wilsdruff. Auch an diesem Tag wollen wir wieder siegreich vom Feld gehen und freuen uns über eure Unterstützung.

 

Bis dahin. HSGW - olé!

 (Alex)

 

HSGW mit: Katja Hofmann (im Tor); Anne Ludewig (6), Alexandra Horn (1), Sandra Kunath (6/3), Nicole Horn (4), Annelie Stange (6), Carolin Golenia (5), Lilly Lützner (4), Mandy Ulbricht (6), Anja Braune (5/2), Manja Schulze (5);

Michael Kühn (Trainer), Simone Hoffmann (Co-Trainerin), Jörg Ulke (MV)